Erstellung großer Dokumente

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Mathias
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Erstellung großer Dokumente

Beitrag von Mathias » So, 13.07.2003 09:47

Hallo,

wir haben häufig mit der Erstellung sehr großer Dokumente (mehrere hundert Seiten) unter Windows zu tun. Dafür wird zur Zeit M* W*** eingesetzt, was allerdings zu einigen Problemen führt (nach jeder kleinen Änderung erfolgt ein mehrminütiger Seitenumbruch, teilweise werden Grafiken nicht mit ausgedruckt...).

Hat jemand Erfahrungen damit, derartige Dokumnte im Writer zu erstellen? Gibt es hier ähnliche oder neue Probleme?

Mathias

Gast

Beitrag von Gast » So, 13.07.2003 13:46

Hallo,
Ich teile solche grossen Dokumente in einzelne Kapitel auf z.B. (pro Kapitel ein Dokument), das ist zum Bearbeiten bedeutend angenehmer.
Für die Fälle, für die ich das Gesamtdokument benötige (z.B. zum Drucken oder zum Erstellen+Aktualisieren von Inizes oder Inhaltsverzeichnissen) erstelle ich ein sog. Globaldokument, in das die einzelnen Kapitel verlinkt sind.
Je sauberer das ganze aufgebaut ist, also z.B. das gleiche Vorlagen-Dokument für alle Dokumente inkl. dem Globaldokument , und alle Formatierungen über Absatzformate, je schöner ist damit zu arbeiten.
Gruss Claudia

openmind
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bis 150 Seiten kein Problem

Beitrag von openmind » So, 13.07.2003 16:38

Ich habe eine Arbeit mit 140 Seiten mit OOo 1.0.1/1.0.2 geschrieben. Darin waren ungefähr dreissig Graphiken, ca. 50 Tabellen und ein Inhaltsverzeichnis enthalten.

Ausser das es lästig ist, wenn die Finger nach jeder Änderung automatisch Ctrl-S drücken, was OOo ein paar Sekunden speichern lässt, hatte ich keinerlei Performance-Probleme. (und der Navigator war ein Geschenk des Himmels bei der Arbeit)

Das spastische Ctrl-S-Drücken, welches man sich über Jahre angewöhnt hat, wäre jedoch nicht nötig gewesen. Es kam nie zu einem Absturz.

Wie sich das verhält, wenn die Dokumente mehr Seiten als meine zugegebenemassen bescheidenen 140 Seiten haben, kann ich leider nicht berichten. Auch waren die Grafiken sehr einfach und Gifs, welche nicht sehr kilolastig waren.
Meine Installation: AMD Athlon XP 1600+, 512 MB RAM, SuSE Linux 8.2, OpenOffice 1.1
Kostenlose OOo-CD in der Schweiz: http://www.office-cd.ch/

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horgelym
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Genau

Beitrag von horgelym » Do, 17.07.2003 11:51

:D Ich habe die selben Erfahrungen gemacht. Zuvor arbeitete ich immer mit Word 97/2000 und XP. Bei allen gab es Probleme mit komplizierten Layouts, vor allem wenn zahlreiche Objekte eingebunden wurden.
Zur Zeit schreibe ich meine Diss. unter OpenOffice und bin mehr als zufrieden bezüglich der Stabilität, Schnelligkeit und Benutzerfreundlichkeit. Was bei mir den eigentlichen Ausschlag zum Wechsel gab, war aber das Problem unter Word XP mit Formatvorlagen umzugehen, wenn der Text sehr variationsreich ist. Das Programm hat regelmäßig die Forlagen eigenständig verändert, es war furchtbar.
Mit OO (1.0.3) ist mir das bisher nicht passiert. Es gab 1-2 mal Abstürze, was aber nicht weiter schlimm war. :D

Mathias
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Beitrag von Mathias » Do, 17.07.2003 21:09

Vielen Dank für die Informationen!

Konkret geht es mir darum, große Berichte (mehr als 1.000 Seiten) zu erstellen mit Einbindung von urschriftlichen Dokumenten als Scans sowie diversen Excel-Grafiken.

Weiterhin benötigen wir dabei sowohl die Gliederungsfunktion inkl, Inhaltsverzeichniserstellung als auch eine fortlaufende Kopf- und Fußzeile mit Seitennummerierung.

Hier hoffe ich bei einem Umstieg auf Writer evt. einige Word-spezifische Probleme lösen zu können.

Um nicht plötzlich vor neuen Problemen zu stehen wollte ich daher gern wissen, ob bereits andere schon an ähnlichen Problemen gearbeitet haben.

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horgelym
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sicher

Beitrag von horgelym » Fr, 18.07.2003 12:46

:D Also, Exceldiagramme und Tabellen habe ich eingebunden und es lief sehr gut. Ich habe mich letztlich jedoch für OO-Calc entschieden, da es schließlich zum Paket hinzugehört und ganz genauso gut funktioniert wie Excel.
:idea: Gliederungen, Indices und Nummerierungen funktionieren von ihrer Erstellung her sehr sehr gut, meiner Meinung nach erheblich besser und übersichtlicher als Word. Die Vorgehensweise beim Erstellen ist jedoch die selbe.
:idea: Kopf- und Fußzeilen habe ich noch nicht erstellt, hingegen Fußnoten, was ebenfalls überschaubarer war als unter Word. Das liegt vermutlich daran, dass hier nicht so viel Schnickschnack im Programm enthalten ist. Hinzu kommt, dass Word zum Schluß aus irgend welchen Gründen verschieden Formate für die Fußzeilen verwendete, OO hingegen nicht.
:idea: Das beeindruckenste war aber, dass alle Dokumente im XML-Format abgespeichert werden können, was die Datenmeng erheblich verringert. EIn von mir erstelltes doc-Dokument unter Word hate eine Größe z.B. von knapp 2MB, das selbe im OO-Format nur einige 100 KB. Das nenne ich rationell. 8)

Gast

Beitrag von Gast » Sa, 19.07.2003 19:39

Hallo,
ich kann hinzufügen, dass auch das mit den Kopf- und Fusszeilen sehr gut klappt. Ich habe z.B. ein Dokument, das sich aus 24 einzelnen Kapiteln zusammensetzt, die alle als einzelne Dokumente vorliegen. In jedem Kapitel muss die Seitennummerierung (in der Fusszeile) neu beginnen und ausserdem als Präfix die Kapitelnummer führen. Das ist insofern eine Herausforderung, als dieser Kapitel-Präfix auch im Index erscheinen muss, den ich im Globaldokument über die ganzen Kapitel hinweg erstelle. Und sogar dafür habe ich einen Weg gefunden. Das konnte ich mit meiner bisherigen Textverarbeitung (nicht MS) nicht.
Aber warnen muss ich doch: wenn man lange Zeit und intensiv mit einem Programm gearbeitet hat, wie Du vermutlich mit Word, gibt es immer Dinge, deren Umsetzung man besonders schätzt, auch wenn einem andere ärgern. Und bei keinem Programm-Wechsel bleibt es aus, dass nicht wieder irgendwo ein Problem ausbleibt, dass mit dem Vorgänger-Programm längst gelöst war.
Gruss, Claudia

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Das kenn ich....

Beitrag von carchaias » Fr, 05.09.2003 13:05

Das Problem mit W*** Dateien hatten wir schon desöfteren. Insbesondere bei Dokumenten ab 30 (!) Seiten. Es ist ein Witz. Man speichert normal und beim nächsten öffnen kommt irgend ne nichtssagende Fehlermeldung. Die Dateien gehen meistens kaputt wenn sie sehr häufig und umfangreich bearbeitet werden und eingefügte Bilder haben. Manchmal konnte man sie retten, indem man die Datei mit Staroffice öffnete (das ging komischerweise) und erneut speicherte. Meistens waren Sie danach erheblich kleiner als zuvor und der Inhalt war soweit man erkennen konnte 100% erhalten. Leider weigern sich manche Mitarbeiter standhaft umzusteigen, und so kaspern wir immer noch mit W*** rum. Ich sach nur Holzkopf-Mentalität.............

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