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ignoriert: 1

von miesepeter
Mi, 24.04.2024 07:31
Forum: FAQs
Thema: FAQ - Writer
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Re: FAQ - Writer

41. [Tutorial] Bildlastige Dokumente in LibreOffice - Writer als DTP-Programm - viele Bilder in der Writer-Datei - viele Bilder und stabile Writer-Datei
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DIHO_number_ToTameAWriter.png
DIHO_number_ToTameAWriter.png (26.55 KiB) 1651965 mal betrachtet
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Bild aus To Tame a Writer, LibreOffice™ Writer for Writers, 2024 Edition, Ricardo Gabriel Berlasso
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Verwandtes Thema: Bild und Bildbeschriftung – deren Verankerung im Writer (von Rocko)


Nicht selten gibt es Probleme, wenn Writer-Dateien viele Bilder enthalten, ursprünglich sauber aussehen und dann bei Änderungen plötzlich das Layout nicht mehr richtig halten. Wie im Eingangszitat schon dargestellt, kann die Stabilität des Writerdokuments bei vielen eingefügten Bildern/Objekten völlig verloren gehen.

Grundlegende Ratschläge
  • Grundsätzlich im nativen Format (.odt) speichern und möglichst ausschließlich Absatz- und Zeichenvorlagen verwenden (keine harten Formatierungen). Wenn im docx-Format gespeichert wird, dann konvertiert Writer das Dokument zweimal - einmal beim Öffnen, dann beim Speichern. Da Writer und Word nicht voll kompatibel sind, kumulieren sich dabei Codefragmente und schließlich kann eine solche Datei völlig unbrauchbar werden.
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  • Bilder nicht in die Datei einbetten sondern verlinken. Wenn die Bilder verlinkt sind, gehen sie nicht verloren, auch wenn die Textdatei labil wird oder nicht mehr zu bearbeiten ist.
    Möchte man die Writer-Datei weitergeben, dann kann man sie zusammen mit den Bildern ZIPpen (die relativen Pfade bleiben erhalten).
    Oder man kopiert die Datei und löst dann die Verknüpfungen (Menü Bearbeiten); die Datei wird dann natürlich erheblich größer.
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  • Bilder grundsätzlich über Menü Einfügen in ein Dokument einfügen (Windows)
    Hierbei bleibt die ursprüngliche Dateiform erhalten (z.B. JPG). Werden Bilder über die Zwischenablage (Clipboard bzw. drag and drop) eingefügt, dann wandelt LibreOffice sie in PNG mit maximal vielen Farben um, was den Speicherbedarf vervielfachen kann.
    Linux: Hier kann drag and drop verwendet werden. Die Art und das Format der Bilddateien bleiben erhalten; die Dateien erhalten lediglich einen anderen internen Namen. (Ausgetestet unter LinuxMint 21.3)
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  • Bilder vor dem Einfügen auf das richtige Maß skalieren und zuschneiden sowie die Auflösung festlegen (für den Druck: 300 dpi/ppi für farbige Bilder). Hierbei bevorzugt ein Bildbearbeitungsprogramm nutzen, nur in Ausnahmefällen (bzw. wenn man den Dateiexport wirklich beherrscht) LibreOffice selbst. Freie Programme: GIMP, XnView, IrfanView u. a.
    Hinweis: Oft werden Bilder in der ursprünglich erzeugten Form verwendet, d. h. auch mit Speichergrößen von mehreren MB. Meine Erfahrung sagt mir, dass für Bilder der Größe DIN A4 oft ca. 200-500 kB völlig ausreichend für gute Druckergebnisse sind. Bei kleineren Bildern entsprechend weniger.
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  • PNG-Bilder: Farben reduzieren
    Bei Diagrammen und ähnlichen Bildern genügen häufig viel weniger Farben als das Format hergibt. Mit GIMP oder XnView oder IrfanView lässt sich die Anzahl der Farben leicht reduzieren; bei Screenshots genügen oft 8 bis 32 Farben, bei komplexeren Darstellungen können diese auf 256 Farben reduziert werden. In anderen Fällen (Fotografien) erzielen Bilder im JPG-Format bessere Speicherwerte.
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  • Bei Beschriftungen von Bildern eher Tabellen statt des eingebauten Mechanismus nutzen. Normale Beschriftungen haben den Nachteil, dass Rahmen erzeugt werden, die u. U. das Layout instabil werden lassen. Ein weiterer Nachteil bzw. Bug ist, dass sich in Rahmen keine Fuß-/Endnoten unterbringen lassen, wenn man z. B. die Bildquelle (URL) nennen möchte.
    (Bug 48534 - EDITING: No footnotes possible in frames including figure captions )

    Ein gutes Beispiel für die Verwendung von Tabellen als strukturierendes Layout-Element ist das Buch Designing with LibreOffice - Second Edition, das Massen von Bildern enthält, die häufig in Tabellen eingefügt und in einer anderen Tabellenzelle beschriftet wurden (Verankerung der Bilder Als Zeichen). Gleichwohl wird auch die Autobeschriftung mit Rahmen verwendet, oft dann, wenn die Bilder so breit wie der Satzspiegel sind. (Andere Bilder dieses Buchs sind Teil von Listen und damit auch "wie Zeichen" verankert.) Dieses Buch kann als "Bibel" für den Gebrauch des Writers gelten.
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    front-cover-dwl-2nd-edition-200x300.png
    front-cover-dwl-2nd-edition-200x300.png (51.86 KiB) 1654253 mal betrachtet
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  • Bei Beschriftungen von Bildern Rahmen nutzen
    Ein interessantes Buch stammt von Regina Henschel: Custom-Shape-Tutorial.odt - der Downloadlink befindet sich auf der Dokumentationsseite von Libreoffice.
    Sie verwendet grundsätzlich die eingebaute Beschriftungssystematik und verankert die Rahmen meist Am Absatz, breitere Rahmen mit mehr Bildern oder linksbündige Rahmen meist Als Zeichen. Das Buch wirkt beim Durchblättern sehr stabil. Die verwendeten Bilder sind durchwegs kleine Screenshot-Dateien, die im Allgemeinen problemlos zu handhaben sind. (Wie schon bemerkt, sind Bilder mit großen Speichergrößen wohl das Hauptproblem...)
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    Ähnlich verankert Am Absatz sind die Rahmen bei David Paenson, B. A. Hons: Apache OpenOffice Writer für Studierende. Siehe wie bei Regina Henschel: Das Buch wirkt beim Durchblättern sehr stabil. Die verwendeten Bilder sind durchwegs kleine Screenshot-Dateien, die im Allgemeinen problemlos zu handhaben sind.
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    Cover-Custom-Shapes-Black-thumbnail_WriterFuerStudierende.png
    Cover-Custom-Shapes-Black-thumbnail_WriterFuerStudierende.png (122.17 KiB) 1654244 mal betrachtet
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  • Bilderseiten im Text
    Bilderseiten in Textdateien (mit/ohne Seitenumrandung; mit/ohne Beschriftung) lassen sich im "traditionellen" Layout gut mit Tabellen gestalten (z. B. 3 Zeilen, 2 Spalten = 6 Bilder). Möchte man die Bilder frei platzieren, dann kommen früher oder später Probleme mit der Stabilität, besonders bei Texterweiterungen oder Textreduzierungen im vorhergehenden Text.
    Seitenumrandungen als Teil der Seitenvorlage bzw. des Seitenformats haben im Writer die Eigenschaft, Haupttext, Kopf- und Fußzeilen einzuschließen. Negative Abstände für die Umrandungen sind nicht möglich. (Vielleicht kann man sich bei geschicktem Vorgehen mit Absatzumrandungen behelfen.)
    Die Bilder einer solchen Bilderseite müssten also mit einem Rahmen oder einer Tabellenzelle umgeben werden, die genau die Größe des Haupttextbereichs ausfüllen. Dies sind zusätzliche Objekte, die die Stabilität der Writer-Datei gefährden.

    Workaround: Es ist hier möglich, ein Bild im Hintergrund zu platzieren, so dass der gesamte Haupttext (ohne Kopf-/Fußzeile) "umrandet" wird. Dazu wird je nach Bedarf eine eigene Seitenvorlage benötigt. Beispiel hier anbei:
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    SeitenumrandungNurHaupttextbereichOhneFusszeileOhneKopfzeile.png
    SeitenumrandungNurHaupttextbereichOhneFusszeileOhneKopfzeile.png (10.52 KiB) 1654162 mal betrachtet
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  • fundierte Anleitung
    Eine (englische) sehr fundierte Anleitung für die Verwendung von Bildern in Writer-Dokumenten ist das
    [Tutorial] Some useful hints on using images
    Mein Tipp: Dieses Tutorial unbedingt lesen!
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  • Anleitung mit Video
    LibreOffice-Dokumentationsseite
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von miesepeter
Mi, 03.04.2024 17:02
Forum: FAQs
Thema: FAQ - Writer
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Re: FAQ - Writer

39. Überschriften bei Endnoten auf Endnotenseite / Inhaltsverzeichnis
Headings of endnotes on endnotes page / ToC


39.a Überschriften bei Endnoten auf Endnotenseite / Diskussion / Lösung für Bereiche
Headings of endnotes on endnotes page / general discussion / solution by sections

39.b Workaround: Überschriften bei Endnoten mit/ohne Eintrag im Inhaltsverzeichnis
Workaround: Headings of endnotes, with/without entry in the Table of Contents (ToC)

39.c ab Version 24.x: Überschriften bei Endnoten mit/ohne Eintrag im Inhaltsverzeichnis (Kompatibilitätsmodus)
Headings of endnotes, with/without entry in the Table of Contents (ToC) - compatibility mode


39.a Diskussion Werden Endnoten direkt in ein Writerdokument eingefügt, dann stehen sie allein auf einer letzten Seite. Es ist – ohne Umwege – nicht möglich, hier eine Überschrift einzufügen und im Inhaltsverzeichnis abzubilden. Es wären dazu folgende Workarounds möglich:
  • Einfügen einer Kopfzeile, hier Überschrift erstellen mit Absatzvorlage Überschrift 1 – diese wird nicht im Inhaltsverzeichnis aufgenommen.
  • Einfügen eines Rahmens oberhalb der Endnoten, hier Überschrift erstellen mit Absatzvorlage Überschrift 1 – diese wird im Inhaltsverzeichnis aufgenommen, jedoch zwischen den Überschriften platziert, die den Endnotenanker enthalten (Verankerung am Absatz oder am Zeichen). Wird der Rahmen an der Seite verankert, dann wird bei Aktualisierung des Inhaltsverzeichnisses eine weitere Seite erzeugt, die dann den Rahmen enthält. Die Seitenangabe ist in diesem Fall nicht richtig und die eingefügte Leere Seite sinnfrei.
Diese entstehenden Ergebnisse sind nicht akzeptabel. Daher könnte man für diesen Zweck Bereiche einsetzen (oder einen der folgenden Workarounds nutzen):

Überschriften bei Endnoten in Bereichen
Headings for endnotes in sections


Wenn die Texte in einem Bereich vorhanden sind, dann ergibt sich die Möglichkeit, Endnoten am Bereichsende einzufügen. Wenn man hier einen Seitenwechsel geschickt einfügt, dann wird eine Überschrift auch problemlos in ein Inhaltsverzeichnis übertragen (siehe Beispieldatei).

Vorgehensweise:
Vorhandene Texte können markiert werden, dann über Menü Einfügen → Bereiche… einen Bereich einfügen und dort gleich oder später über Menü Format → Bereiche… die Endnoten am Bereichsende versammeln. Möglicherweise gehen hier die Endnoten verloren, so dass Tests vorher sinnvoll sind.
Auf diese Möglichkeit für Überschriften bei Endnoten wurde bereits im (archivierten) ooowiki.de hingewiesen, mittlerweile abzurufen unter
https://web.archive.org/web/20220712144607/http://www.ooowiki.de/Fu(c39f)Note.html
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Beispieldatei:
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EndnotenFussnoten_Verzeichnisse_LO-24222.odt
(70.23 KiB) 1441-mal heruntergeladen
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39.b Workaround für Überschriften auf der Endnotenseite mit/ohne Berücksichtigung im Inhaltsverzeichnis
Workaround: Headings of endnotes, with/without entry in the Table of Contents (ToC)
ajlittoz auf https://ask.libreoffice.org/t/librewriter-how-to-add-a-heading-on-the-endnotes-page/117489 hat geschrieben:Die beste und einfachste Lösung ist das Einfügen einer falschen Anmerkung in der Nähe des Anfangs Ihres Dokuments, z. B. im Titelabsatz.

Sie müssen dies so früh wie möglich tun, auf jeden Fall vor Ihrer ersten Endnote, da Endnoten in der Reihenfolge ihres Erscheinens aufgelistet werden.
  • Einfügen>Fußnote & Endnote>Spezielle Fußnote/Endnote einfügen (damit Sie das Ankerzeichen wählen können)
  • Verwenden Sie ein Leerzeichen für die Nummerierung
  • Geben Sie Ihre Überschrift ein
  • einen Ad-hoc-Absatzstil anwenden
Verwenden Sie keine Überschrift n, wenn Sie ein Inhaltsverzeichnis (TOC) haben, da diese Überschrift im TOC gesammelt und am Anfang des TOC aufgeführt werden würde, nicht an ihrer Seitenposition am Ende des Dokuments. Um eine Formatierung zu verwenden, die mit Überschrift 1 identisch ist, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Namen im Formatvorlagenbereich und wählen Sie Neu. Sie erhalten eine absolut identische Formatierung, die jedoch nicht im Inhaltsverzeichnis aufgeführt wird.

Wenn Sie eine Überschrift pro Kapitel wünschen, wenden Sie denselben Trick (falsche Notiz) für eine Kapitelüberschrift an.

Das einzige, was Sie in Notizen nicht tun können, ist einen Seitenumbruch einzufügen.

Zur Erinnerung: dies funktioniert nur bei .odt-Dokumenten.

Übersetzt mit DeepL.com (kostenlose Version)
Man kann nun die Idee von ajlittoz weiterführen. Wird die Überschrift der Endnoten mit einer Vorlage wie Überschrift 1 formatiert, dann erscheint diese in "falscher" Reihenfolge im Inhaltsverzeichnis.
Wird der Schreibschutz beim Inhaltsverzeichnis herausgenommen, dann kann die Endnotenüberschrift ausgeschnitten (und der entsprechende Absatz gelöscht) und (nach Ergänzung eines Schlussabsatzes) wieder am Ende eingefügt werden. Dies gilt so lange, bis das Inhaltsverzeichnis wieder aktualisiert wird. Hier muss also die Endredaktion besonders sorgfältig durchgeführt werden.
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Beispieldatei:
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39.c ab ca. Version 24.x: Überschriften bei Endnoten mit/ohne Eintrag im Inhaltsverzeichnis (Kompatibilitätsmodus)
Headings of endnotes, with/without entry in the Table of Contents (ToC) - compatibility mode


In neueren Versionen gibt es die Möglichkeit, die Endnoten einfach an das Textende anzuschließen. Es ist leicht, eine Überschrift (mit Seitenwechsel) darüber zu platzieren und im Inhaltsverzeichnis anzeigen zu lassen. Um die Endnoten richtig anzeigen zu lassen, muss die Vorgabe (Menü Extras | Optionen...) geändert werden! Siehe Screenshots und Beispieldatei:
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ToC_EndnotesWithHeadingOnLastPage.png
ToC_EndnotesWithHeadingOnLastPage.png (102.1 KiB) 1643323 mal betrachtet
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FootnotesEndOfText.odt
(66.45 KiB) 800-mal heruntergeladen
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von miesepeter
Di, 02.04.2024 11:47
Forum: FAQs
Thema: FAQ - Writer
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FAQ - Writer

37. Überschriften verwenden - Inhaltsverzeichnisse; Überschriften mit und ohne Nummerierung mischen

Inhaltsverzeichnisse, Kapitelerstellung: Überschriften im Writer verwenden; Überschriften nummerieren; nummerierte und nicht nummerierte Überschriften mischen

Überschriften nummerieren

Alle Überschriften sollten mit den Absatzvorlagen Überschrift n (n = 1 – 10) erzeugt werden. In diesem Fall ist es möglich, diese bei Bedarf ohne weitere Aktionen in ein Inhaltsverzeichnis zu übernehmen.
Überschriften nummerieren: Der einzig sinnvolle Weg geht hier über Menü Extras | Kapitelnummerierung. Eine Mischung mit anderen Nummerierungsformen endet regelmäßig in kaum zu beseitigenden Fehlern.
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01_UeberschriftAbsatzvorlage.png
01_UeberschriftAbsatzvorlage.png (51.23 KiB) 1658233 mal betrachtet
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Überschriften mit und ohne Nummerierung mischen – 2 Methoden

nicht nummerierte Überschriften
  • Die einfache Methode
    Es gibt eine viel einfachere und benutzerfreundlichere Möglichkeit, eine unnummerierte Überschrift einzufügen.
    • Erstellen Sie Ihre Überschrift n wie gewohnt
    • setzen Sie den Cursor ganz an den Anfang der Überschrift (nach der Nummer, die Sie nicht auswählen können)
    • drücken Sie Bksp (Rückschritt): die Nummer wird entfernt
    Wenn Sie sich daran gewöhnt haben, können Sie die Nummer entfernen, bevor Sie die Überschrift eingeben, aber drücken Sie nicht zweimal Bksp (Rückschritt), da sonst die vorangehende Absatzmarkierung gelöscht wird und Sie sich wieder im vorherigen Absatz befinden.

    Übersetzt mit DeepL.com (kostenlose Version)
    aus: @ajlittoz in https://ask.libreoffice.org/t/pagenumbe ... 2/108576/7
     
    Um eine unnummerierte Überschrift nachträglich wieder zu nummerieren verwendet man die Tastenkombinationen UMSCHALT+RÜCKSCHRITT oder STRG+UMSCHALT+TAB.
     
     
  • Die etwas umständlichere Methode
    Um die Eigenschaften von Überschrift 1 zu kopieren, wählt man im Formatvorlagen-Manager (Taste F11) bei Überschrift 1 → Neu…, vergibt einen aussagekräftigen Namen (hier: Überschrift 1 OhneNumm) und wählt als Folgevorlage Fließtext (Textkörper). Falls nicht automatisch mit erzeugt, wählt man (Reiter Gliederung & Liste) Gliederungsebene: Ebene 1. Damit ist geregelt, dass diese Überschrift gleichberechtigt neben den nummerierten Überschriften der Ebene 1 (Überschrift 1) im Inhaltsverzeichnis erscheint.
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02_GliederungsebeneAngeben.png
02_GliederungsebeneAngeben.png (16.1 KiB) 1658233 mal betrachtet
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von Rocko
Fr, 27.03.2015 16:57
Forum: FAQs
Thema: FAQ - Writer
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FAQ - Writer

36. Stolperfallen in der Menüführung

Um die Programmbedienung Ein- und Umsteigern zu erleichtern, wurden in die Menüleiste Funktionen aufgenommen, die nur vordergründig eine zusätzliche Hilfe zu sein scheinen. Solange die Funktionen unverändert Verwendung finden, mögen sie ganz nützlich sein. Sobald jedoch an deren Gestaltung etwas geändert werden soll, fangen die Schwierigkeiten oft an.

1. Menübefehl: Einfügen – Kopfzeile (Fußzeile) – Standard

Für den Kenner dürfte es sofort klar sein, dass an dieser Stelle mit „Standard“ die Seitenvorlage gleichen Namens gemeint ist. Wer diese Zusammenhänge aber noch nicht kennt, wird wohl zunächst vergeblich nach der Stelle suchen, wo er weitere Einstellungsmöglichkeiten für seine Kopf/Fuß-Zeilen im Dokument finden kann.

Was geschieht also im Hintergrund? Die Einschaltung dieses Menüpunkts bewirkt nichts anderes als die Aktivierung eines Hakens im Formatierungsfenster der aktiven Seitenvorlage mit den dort voreingestellten Formatierungen. Weitere Änderungen können deshalb nur in diesem Formatierungsfenster vorgenommen werden.

2. Menübefehl: Einfügen – Manueller Umbruch – Seitenumbruch – mit/ohne (Seiten-)Vorlage – Änderung der Seitennummer

Die in diesem Menüfenster getroffenen Entscheidungen werden an dieser Stelle nur ausgelöst. Spätere Änderungen können deshalb im Menü nicht vorgenommen werden. Wo werden diese Angaben hingeschrieben, wo sind sie zu finden oder aber wo können diese Angaben nachträglich bearbeitet werden?

Der manuelle Seitenumbruch wird über die Absatzformatierung gesteuert. Die Eingaben im Menü werden in die Absatzformatierung eingetragen, mit der der 1. Absatz der neuen Seite formatiert ist, gleichgültig welche Absatzvorlage verwendet wird.

Für den Eintrag zuständig ist also grundsätzlich der 1. Absatz der Seite, die durch den manuellen Umbruch erzeugt wurde. Die Angaben sind dort unter dem TAB „Textfluss“ zu finden. Korrekturen an den Eingabedaten des Menüs können deshalb auch nur hier vorgenommen werden. Ein manueller Seitenumbruch kann nur gelöscht werden, wenn die Angaben in diesem Absatz deaktiviert werden oder der Absatz selbst gelöscht wird.

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von Rocko
So, 12.10.2014 13:31
Forum: FAQs
Thema: FAQ - Writer
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FAQ - Writer

34. Zweizeilige Überschrift - einzeilig im Inhaltsverzeichnis

Grundsätzlich gilt: Überschriften werden im Inhaltsverzeichnis gespiegelt. Das trifft jedoch nur auf den Text, nicht aber auf die Formatierung zu. Beispielsweise wird die Kapitelüberschrift mit Hilfe der Absatzvorlage „Überschrift 1“ formatiert; ihre Spiegelung im Inhaltsverzeichnis dagegen mit Hilfe der Absatzvorlage „Inhaltsverzeichnis 1“.

Daher können auch nur Text und Textschaltungen gespiegelt werden, d.h. alle druckbaren Zeichen sowie Leerzeichen und Zeilenumbrüche.

Eine auf diese Weise erzeugte zweizeilige Kapitelüberschrift, die mit einem Zeilenumbruch erzeugt wurde, wird daher auch zweizeilig im Inhaltsverzeichnis gespiegelt, was häufig nicht erwünscht ist. Weil aber Formatierungen nicht gespiegelt werden, zeigt sich hier ein zunächst nicht vermuteter Lösungsansatz.

Wird nach der automatisch erzeugten Kapitelnummer ein Tabulator geschaltet und für den Absatz (oder auch in der Absatzvorlage) ein Tabulator gesetzt, der über den rechten Rand hinausreicht, so wird die Kapitelüberschrift in die zweite Zeile verschoben.

Der Tabulator ist ein Formatierungszeichen, der nur als Leerzeichen gespiegelt wird und daher keinen Zeilenumbruch im Inhaltsverzeichnis erzeugen kann.

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von Rocko
Di, 17.12.2013 16:37
Forum: FAQs
Thema: FAQ - Writer
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FAQ - Writer

31. Wie kann die Zählweise der Seitenzahlen eines Dokuments geändert werden?

Die Einstellungen für die Seitennummern mittels Feldbefehl für die regelrechte Nummerierung ist Bestandteil der jeweils verwendeten Seitenvorlage. Der Eintrag der Seitenzahl aber erfolgt grundsätzlich im 1. Absatz der Seite mit einer anderen Seitenvorlage als der vorausgehenden unter „Textfluss“. Wenn in diesem Absatz eine „0“ eingetragen ist (default), entspricht die angezeigte Seitennummer den physikalisch gezählten Seiten (Kontrolle in der Anzeige der Statuszeile). Sobald hier aber anstatt der „0“ eine Seitennummer eingetragen ist, wird mit Beginn dieser Seite ab dieser neuen Startnummer neu regelgerecht gezählt. Die angezeigten Seiten stimmen dann auch mit der Anzeige im Inhaltsverzeichnis überein.

Die Feldbefehle Seitennummer u.ä. können zwar korrigiert werden, schaffen je nach Ausgangslage („0“ oder eine Zahl in „Textfluss“ des 1. Absatzes einer Seitenvorlage) mehr Verwirrung und nützen nur in bestimmten Ausnahmefällen. Sobald aber eine Verzeichnis erstellt werden soll, werden diese korrigierten Feldbefehlsinhalte nicht als tatsächliche Seitennummern übermittelt.

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von Rocko
Sa, 07.12.2013 11:11
Forum: FAQs
Thema: FAQ - Writer
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FAQ - Writer

30. Warum müssen Objekte im Writer verankert werden?

Wenn ein Rahmenobjekt (Bild Grafik, Textrahmen, usw.) im WRITER in einen Text eingefügt werden soll, kann dieses Objekt nicht einfach so (wie z.B. in Draw) positioniert werden. Es muss verankert werden. Das ist vergleichbar mit einem Boot, das im Gewässer auch nicht an einer Stelle festgezurrt werden kann, sondern dessen Position von einem Anker bestimmt wird.

In der Hauptsache können Objekte auf folgende Weise verankert werden:
  • Werden sie „Am Absatz verankert, können sie mit diesem Absatz weiter „wandern“, wenn davor weitere Absätze eingefügt oder gelöscht werden. Probleme entstehen erst dann, wenn der Absatztext kleiner als das eingefügte Objekt ist, oder aber der Absatz über zwei Seiten umgebrochen wird. Dann genügt es nicht, die Position mit Hilfe der Maus zu bestimmen, sondern verschiedene sinnvolle Einstellungsmöglichkeiten im Objektfenster auszuprobieren.
  • Vergleichbar ist die Verankerung „Am Zeichen“. Nur dass hier der Anker fest an ein Zeichen gebunden ist, das aber beim Erweitern des Textes in dem betreffenden Absatz ständig an eine andere Position rutschen kann. Bei dieser Verankerungsart sollte daher zuvor ihre Zweckmäßigkeit genau überprüft werden.
  • Wird ein Objekt „An der Seite“ verankert, gehört es grundsätzlich zu der gewählten Seite. Veränderungen im Textbereich haben deshalb auch keinen Einfluss mehr auf die Position des Objekts. Als Besonderheit ist zu berücksichtigen, das eine Seite solange nicht gelöscht werden kann, als ein Objekt an ihr verankert ist.
  • Eine besondere Art der Verankerung ist die Verankerung „Als Zeichen“. Hier wird das Objekt selbst zu einem Zeichen. Deshalb ist auch die Verankerung nicht sichtbar.
Anfänger meinen häufig, es würde genügen, ein Objekt mit der Maus an seine Position zu schieben. Die Einstellungsmöglichkeiten der Verankerung sind aber so vielfältig, dass immer zu raten ist, mit einem Doppelklick das Einstellfenster für die Positionierung eines Rahmenobjekts zu öffnen, und dort die verschiedenen Einstellungen auszuprobieren. (Einstellungen für Zeichenobjekte erfolgen über das Kontextmenü!)

(by miesepeter)
Auf Draw ausweichen
Wenn Seiten mit vielen Bildern und Zeichenobjekten erstellt werden sollen, empfiehlt es sich oft, diese in Draw zu erstellen, zu gruppieren, zu kopieren und dann im Writer einzufügen. Eine wichtige Hilfe dabei kann (Menü Bearbeiten | Inhalte einfügen...) das Einfügen im Writer mit unterschiedlichen Grafikformaten sein. Hier muss man selbst experimentieren, um die richtige Vorgehensweise herauszufinden.

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von Rocko
Do, 26.09.2013 13:56
Forum: FAQs
Thema: FAQ - Writer
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FAQ - Writer

22. Wie werden unterschiedliche Seiten in einem Dokument formatiert?

Die unterschiedliche Gestaltung einer Dokumentseite erfolgt im Writer mit Hilfe von Seitenvorlagen. Bei der Öffnung eines Dokuments ist die Standardseitenvorlage als „Standard“ vorgegeben, da es ja kein Dokument ohne mindestens eine Seite geben kann. Diese Seitenvorlage der aktuellen Seite wird in der Statusleiste (2. Feld links) angezeigt. Mit einem Doppelklick auf dieses Feld kann das Formatierungsfenster für die aktuelle Seite geöffnet werden. Das Menü „Format - Seite …“ öffnet dasselbe Fenster.

Sobald an der Seitengestaltung etwas geändert werden soll, muss zwingend eine andere Seitenvorlage mit den entsprechenden Änderungen eingesetzt werden. Writer stellt hier als Basis einen Fundus an vorgefertigten Seitenvorlagen zur Verfügung, die entweder über die Formartvorlagen-Sammlung (F11) oder mit einem Klick der Maustaste rechts auf das Anzeigefenster in der Statusleiste als Auswahl aller zur Verfügung stehender Seitenvorlagen angeboten wird.

Eine Seitenvorlage kann nicht einfach der gerade aktiven Seite zugewiesen werden. Von der Zuweisung sind auch alle benachbarten Seiten mit derselben Seitenvorlage betroffen. Die Zuweisung einer neuen Seitenvorlage wird durch den ersten Absatz einer neuen Seite unter dem Reiter „Textfluss“ gesteuert. Auch der Menüpunkt „Einfügen - Manueller Umbruch - Seitenumbruch“ schreibt seine Eingaben in den ersten Absatz der neuen Seite.

Alle eine Seitenvorlage betreffenden Einstellungen sind im Formatierungsfenster unter „Verwalten“ zusammengefasst. Hier wird auch eingestellt, mit welcher Seitenvorlage beim automatischen Seitenumbruch ein Dokument weitergeführt werden soll (Folgevorlage). Typisch dafür ist die Seitenvorlage „Erste Seite“, der als Folgevorlage die Seitenvorlage „Standard“ zugeordnet wird. Allerdings macht eine automatisch geschaltete Folgevorlage nur Sinn, wenn eindeutig feststeht, dass der ersten Seite auch grundsätzlich eine andere Seitenvorlage folgen soll, wie das z.B. bei Briefen der Fall ist. In nicht so eindeutigen Fällen ist es grundsätzlich besser, die gleiche Seitenvorlage auch als Folgevorlage zu verwenden und bei Bedarf dann den Seitenumbruch bewusst im 1. Absatz der neuen Seite einzufügen.

Siehe auch: viewtopic.php?f=25&t=64392

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von Rocko
Do, 26.09.2013 13:49
Forum: FAQs
Thema: FAQ - Writer
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FAQ - Writer

21. Wodurch unterscheiden sich Zeichenvorlagen von Absatzvorlagen?

Beim Erstellen eines neuen Dokuments wird in „Extras - Optionen - Writer - Grundschriften (westlich)“ festgelegt, welche Schriftart und welchen Schriftgrad die „Mutter aller Absatzvorlagen“ mit dem Namen „Standard“ haben soll. Neben anderen, die Auszeichnung von Zeichen betreffenden Defaultwerten, sind diese Werte auch die Vorgabewerte in der Zeichenvorlage Standard. Unabhängig von diesen voreingestellten Defaultwerten bleiben die Auszeichnungen der Zeichen durch andere Absatzvorlagen ebenfalls unverändert.

Eigene, neu erstellte Zeichenvorlagen oder solche aus der Vorlagensammlung formatieren markierte Zeichen nur mit den Eigenschaften, die von den voreingestellten Defaultwerten abweichen. Erst wenn eine Formatierungseigenschaft geändert wurde (wird unter dem Reiter "Verwalten" angezeigt) wirkt sie sich auf die Zeichen der verwendeten Absatzvorlage aus. Der Pferdefuß bei dieser Art der Programmierung liegt darin, dass eine Zeichenvorlage, die als default beim Schriftgrad z.B. 12pt mitbringt, zunächst ein anderer Schriftgrad gültig gemacht werden muss, damit die erneute Umstellung auf 12 pt vom Programm als gewollte Änderung erkannt wird.

Der besondere Unterschied zwischen Absatz- und Zeichenvorlagen besteht nun darin, dass die Werte in der Absatzvorlage „Standard“ geändert werden können, die Werte der Zeichenvorlage „Standard“ dagegen nicht. Mit Hilfe des Formatierungsfensters der als „Neu“ geöffneten Zeichenvorlage „Standard“ können nur eigene neue Zeichenvorlagen erstellt werden. Im Prinzip ist die Zeichenvorlage also gar keine zum Formatieren geeignete Vorlage. Sie löscht ganz einfach nur andere Zeichenvorlagen und stellt damit auf die Auszeichnungen der Absatzvorlage zurück.

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von Rocko
Mi, 18.09.2013 20:57
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Thema: FAQ - Writer
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FAQ - Writer

19. Wie kann ich meine eigenen „Tabellenvorlagen“ erstellen?

Da eine Tabelle zunächst definiert werden muss, wäre es unzweckmäßig bei der Vielzahl der Möglichkeiten dafür Tabellenvorlagen zur Verfügung stellen zu wollen. In einem Zweierschritt kann dennoch eine Alternative angewendet werden, die als Ersatz für diese „vermisste“ Funktion eingesetzt werden kann.

Zunächst wird eine Tabelle erzeugt, die als „AutoText“ abgelegt werden kann. Dazu muss sie aber in einem Rahmen angelegt werden, der „Am Absatz“ verankert ist. Da der Anker wie ein Zeichen an einem leeren Absatz angedockt wird, kann dieser Absatz wie normaler Text im AutoText (Strg+F3) abgelegt werden.

Am einfachsten ist es, eine Tabelle in einem Rahmen folgendermaßen zu erzeugen:
  • Tabelle über die gesamte Seitenbreite mit Hilfe eines Langklicks auf das Werkzeugsymbol „Tabelle“ erstellen
  • Tabelle danach mit Str+A markieren
  • ein Klick auf das Werkzeugsymbol „Rahmen“ erzeugt automatisch einen Rahmen um die markierte Tabelle.
Da diese Tabelle in der Ausrichtung auf „Automatisch“ voreingestellt ist, werden die Spalten bei Änderung der Rahmenbreite ebenfalls in ihrer Breite proportional verändert. Nach Festlegung der Tabellenbreite können dann die einzelnen Spalten in ihren Abmessungen ihrer endgültigen Gestaltung angepasst werden.

Abgelegt als AutoText steht nun die Gestalt der Tabelle zur Formatierung zur Verfügung. Dazu können schließlich die Formatvorlagen von „Tabelle - AutoFormat“ eingesetzt werden. Bevor AutoFormat aber aktiv werden kann, muss der Teil der Tabelle, der damit formatiert werden soll, markiert sein.

Wenn die fertig formatierte eigene Tabelle als AutoText abgelegt ist, kann sie jederzeit mit Hilfe ihres Kürzel und der F3-Taste in ein Dokument eingefügt werden. Sollte die Tabelle dann aber ohne Rahmen gebraucht werden, wird sie markiert, kopiert und an einem leeren Absatz eingefügt. Der Rahmen mit dem Original kann dann gelöscht werden.

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von Rocko
Mi, 18.09.2013 20:51
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FAQ - Writer

18. Warum gibt es eigentlich keine Tabellenvorlagen?

In der Sammlung aller vorgegebenen Formatvorlagen (F11) werden nur unterschiedliche Gestaltungselemente angeboten (= Formatierungen) die verändert werden können. Das was aber formatiert wird (Absatz, Zeichen, Rahmen, Seite, Listen) ist bereits fest vorgegeben (= Standard). Auf Tabellen aber trifft das nicht zu. Es gibt keine Standardtabelle. Eine Tabelle wird nämlich erst durch die Anzahl ihrer Zellen, definiert durch Zeilen und Spalten, zur Tabelle. Folglich steht für eine Vorlage im Sinne des Vorlagenkonzepts kein eindeutig definierbares Ausgangsprodukt zur Verfügung. Unabhängig von ihrer Formatierung muss die gewünschte Tabelle zunächst erstellt werden. Zum Formatieren steht dann die Funktion „Tabelle - AutoFormat“ zur Verfügung, die diese Aufgaben schließlich übernehmen kann.

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von Rocko
Di, 03.09.2013 19:10
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FAQ - Writer

15. Warum sollte die Absatzvorlage „Standard“ besser nicht zur Formatierung verwendet werden?

Beim Aufrufen eines neuen Dokuments wird in der Regel eine Datei geöffnet mit den Grundeinstellungen der Seitenvorlage „Standard“. Zwar können die vorgegebenen Einstellungen direkt übernommen werden, passen aber häufig nicht zu den tatsächlich gewünschten Formatierungen. Eine dieser Voreinstellungen ist die Absatzvorlage „Standard“ des ersten leeren Absatzes. (Bei LO wurde das sinnvollerweise geändert: Hier ist die Voreinstellung beim Öffnen einer neuen Datei bereits die Absatzvorlage "Textkörper". Siehe auch Absatz 5)

Diese Absatzvorlage „Standard“ ist wegen des hierarchischen Aufbaus des Vorlagenkonzepts die Mutterdatei aller anderen Absatzvorlagen, die im Writer zur Verfügung stehen. Solange diese Absatzvorlage nicht verändert wird, steht sie in einer Wechselbeziehung mit den Grundeinstellungen der Optionen (Extras - Optionen - OOo Writer - Grundschriften). Die Änderung der Grundschrift und der Schriftgröße in den Optionen (d.h. die grundsätzliche Entscheidung für die Dokumentgestaltung) wird unmittelbar in diese Absatzvorlage eingetragen und umgekehrt. Eine Änderung der Schrift wird damit gleichzeitig für alle anderen Tochtervorlagen automatisch gültig. Das trifft auch auf jede weitere Änderung zu.

Wer also die Vorteile der vererbbaren Eigenschaften von Mutter- und Tochtervorlagen profitieren möchte, verwendet die Muttervorlage nur in ihrem ursprünglichen Sinn; nämlich nur für die Einstellungen der Schrift und der Schriftgröße.

Wenn Absätze damit formatiert und zusätzlich mit direkten zusätzlichen Formateigenschaften belegt werden, kann die Standardeigenschaft mit Strg+M wieder hergestellt werden. Bezeichnend ist, dass im Kontextmenü diese Wiederherstellung als „Standardformatierung“, im Schaltfenster „Vorlagen anwenden“ sogar „Formatierung löschen“ genannt wird. Im Prinzip ist die Absatzvorlage „Standard“ somit die Einstellung einer grundsätzlichen Option und keine eigenständige Formatierung.

Anstelle der Absatzvorlage „Standard“ wird daher in der Regel auch die wichtigste Tochtervorlage „Textkörper“ verwendet. Diese weist in der Voreinstellung nur einen einzigen Unterschied im Vergleich zu ihrer Muttervorlage auf und das ist der Eintrag für den Abstand der Absätze.

Tipp: Erstellen einer leeren Seitenvorlage, in der neben anderen persönlichen Einstellungen der erste Absatz mit der Absatzvorlage „Textkörper“ belegt ist. Anmelden dieser Seitenvorlage als Standardvorlage.

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von Rocko
Sa, 31.08.2013 11:26
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FAQ - Writer

14. Konvertierungsfehler: Seitenvorlagen werden geändert in „Convert x“

Jede Konvertierung eines ODT-Files in das DOC-Format hat trotz ständiger Verbesserung der Umwandlungstools zur Folge, dass bestimmte Funktionen des Originalformats nicht direkt übersetzt werden können. Wenn also ein konvertiertes Dokument wieder ins Originalformat zurückübersetzt wird, sind häufig programmiertechnische Eigenschaften verloren gegangen. Das trifft auch auf folgende Programmfunktion zu.

Im Gegensatz zum ODT-Format kennt das DOC-Format keine Seitenvorlagen. Sobald in einem Originaldokument nach einem manuellen Seitenumbruch eine andere Seitenvorlage eingefügt wird, können einige Eigenschaften nicht an das Fremdformat weitergegeben und damit auch beim Rückübersetzen ins Originalformat nicht mehr wieder hergestellt werden. Das gilt vor allem für die ursprünglich verwendeten Original-Seitenvorlagen.

Folglich werden beim Übersetzen (Konvertieren) einige programmtypisch bedingte Einstellungen unterschiedlich dargestellt, was die ursprüngliche Formatierung völlig durcheinanderbringen kann. War z.B. in der „Standard“-Seitenvorlage eine Fußzeile eingefügt, in einer mit manuellem Seitenumbruch anschließend eingefügten „Verzeichnis“-Seitenvorlage jedoch keine Fußzeile, hat das zur Folge, dass anstelle der ursprünglichen „Verzeichnis“-Seitenvorlage eine Ersatzseitenvorlage „Convert 1“ jetzt aber ebenfalls mit Fußzeile mit vom Fremdprogramm vorgegebener Bemaßung erstellt wurde.

Bei jedem Laden einer DOC-Datei wird diese automatisch ins ODT-Format zurückübersetzt (konvertiert). Da diese DOC-Datei jedoch keine Informationen über die Seitenvorlagenkonzeption mitbringt, werden für das ODT-Format neue Seitenvorlagen mit der Bezeichnung "Convert x" erstellt.

Wenn man die Spuren der Konvertierung aus dem Fremdprogramm beseitigen möchte, kann man die ursprünglichen Einstellungen der Original-Seitenvorlagen wieder herstellen und diese über den 1. Absatz der Seite mit dem jeweiligen Seitenumbruch „Reiter: Textfluss“ neu zuweisen. Im Vorlagencontainer können dann die neu erstellten Ersatz-Seitenvorlagen „Convert x“ gelöscht werden. Um sie zu löschen, muss der Löschbefehl jedoch zweimal ausgeführt werden!

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von Rocko
Fr, 30.08.2013 17:12
Forum: FAQs
Thema: FAQ - Writer
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FAQ - Writer

12. Der Seitenumbruch im 1. Absatz lässt sich nicht bearbeiten, wenn eine Seite mit dem Inhaltsverzeichnis beginnt.

Inhaltsverzeichnisse werden grundsätzlich als geschützte Bereiche eingefügt. Im Verzeichnisfenster (Kontextmenü: „Verzeichnis bearbeiten“) ist daher die Funktion „Geschützt vor manuellen Änderungen“ aktiviert.

Wenn beim Einfügen des Verzeichnisses der 1. Absatz der Seite in diesen geschützten Bereich mit einbezogen wurde, kann er nicht bearbeitet werden. Folglich ist ein vorhandener „Seitenumbruch, Reiter: Textfluss“ ebenfalls nicht zugänglich und kann damit auch nicht geändert werden.

Die Lösung des Problems liegt darin, dass im Verzeichnis die Funktion „Geschützt vor manuellen Änderungen“ vorübergehend deaktiviert wird.

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von Rocko
Mi, 30.01.2013 22:31
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FAQ - Writer

7. Tabulatoren setzen im Inhaltsverzeichnis

Generell gilt, dass Tabulatoren in der Strukturzeile des Inhaltsverzeichnisses eingestellt sein müssen und ihre Maßangaben grundsätzlich auch nur von dort her bekommen. Ausnahmeregelungen gelten nur für den ersten Tab links sowie für den letzten Tab rechts.

Letzter Tab rechts: Sobald für diesen die Funktion "Rechtsbündig" angehakt ist, wird die Positionsangabe inaktiv. Mit "Rechtsbündig" ist also immer der rechte Rand gemeint. Somit können keine weiteren rechtsbündigen Tabulatoren gesetzt werden.

Erster Tab links: Wenn dieser Tab eine eigene Positionsangabe hat, gilt diese für jede Zeile. Das aber bedeutet, dass mit dieser Einstellung keine hängende Absatzformatierung möglich ist. Daher besteht die Möglichkeit, auf die Einstellungen der jeweiligen Einzugsmaße der Absatzvorlage (Ebene1: Inhaltsverzeichnis 1, usw.) zuzugreifen. Der erste Tabulator muss in der Strukturzeile zwar gesetzt werden, bekommt aber keine Positionsangabe. Stattdessen wird die Funktion "Position der Tabulatoren relativ zum Einzug aus der Absatzvorlage" aktiviert. Allerdings müssen nun die Einzugsmaße in der betreffenden Absatzvorlage auch eingestellt werden. Für den hängenden Absatz heißt das aber "Vor Text" den Randabstand ab der 2. Absatzzeile; bei "Erste Zeile" aber ein Minuswert, der dann für die Kapitelnummern genügend Platz lässt. (Z.B. "Vor Text" = 1,00 cm; "Erste Zeile" = -1,00 cm)

Siehe auch: viewtopic.php?f=25&t=64457

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