OpenOffice wird LibreOffice

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Re: OpenOffice wird LibreOffice

Beitrag von Constructus » Mo, 25.10.2010 19:30

Hallo,

kleiner Hinweis:

es geht weiter...

Constructus
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Freie Offices auf div. Linuxen + 3 VBoxen mit WIN2K
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Re: OpenOffice wird LibreOffice

Beitrag von mumpel » Mo, 25.10.2010 19:38

Gast hat geschrieben: ...und einen Tag nachdem du das hier geschrieben hast, wurde der Fehler in LO repariert.
Davon konnte ich mich leider nicht überzeugen. Der Fehler besteht immer noch. Allerdings ist davon nicht nur LibreOffice betroffen, sondern auch Textmaker (Softmaker Office). Und OOo kann gar nicht als DOCX speichern (ein Pluspunkt für LO?), wie ich feststellen musste.
Constructus hat geschrieben: ...es geht weiter
Unter welcher Flagge wird dieses Forum künftig fortgeführt?

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Re: OpenOffice wird LibreOffice

Beitrag von Gast » Mo, 25.10.2010 19:50

Davon konnte ich mich leider nicht überzeugen.
wie denn auch, wenn du noch die selbe Version hast.
Eine neuere als Beta2 gibt es meines Wissens noch nicht - und erst dort wird der Fehler ausgebügelt sein.

Oder habe ich dich falsch verstanden?

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Re: OpenOffice wird LibreOffice

Beitrag von mumpel » Mo, 25.10.2010 20:43

Ich habe die Beta 2, aber der Fehler ist noch vorhanden.

Fehler äußert sich wie folgt:

1. In Word 2007/2010 eine Datei erstellt, Makros hinzugefügt und als DOCM gespeichert.
2. Diese DOCM dann in LibreOffice geöffnet.
3. Änderungen vorgenommen und im "Originalformat" gespeichert.
4. Nur ändert LibreOffice die Dateiendung Dateiintern (d.h. der Header wird geändert) in DOCX, die Dateiendung bleibt aber auf DOCM (wird nicht mit geändert), das VBA-Projekt geht dabei verloren (DOCX kann kein VBA-Projekt speichern, das geht nur mit DOCM).
5. Anschließend Datei mit Word 2007/2010 öffnen schlägt fehl ("...unbekanntes Problem festgestellt").
6. Dateiendung manuell in DOCX geändert, Datei lässt sich nun anstandslos in Word öffnen.

Und ausserdem hast Du (Gast) geschrieben
...und einen Tag nachdem du das hier geschrieben hast, wurde der Fehler in LO repariert
wurde repariert . Das heisst für mich er ist nicht mehr vorhanden. Dass die reparierte Version eventuell noch nicht online ist hast Du nicht erwähnt.

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Re: OpenOffice wird LibreOffice

Beitrag von Gast » Mo, 25.10.2010 20:58

mumpel hat geschrieben:Ich habe die Beta 2, aber der Fehler ist noch vorhanden.

Fehler äußert sich wie folgt:

1. In Word 2007/2010 eine Datei erstellt, Makros hinzugefügt und als DOCM gespeichert.
2. Diese DOCM dann in LibreOffice geöffnet.
3. Änderungen vorgenommen und im "Originalformat" gespeichert.
4. Nur ändert LibreOffice die Dateiendung Dateiintern (d.h. der Header wird geändert) in DOCX, die Dateiendung bleibt aber auf DOCM (wird nicht mit geändert), das VBA-Projekt geht dabei verloren (DOCX kann kein VBA-Projekt speichern, das geht nur mit DOCM).
5. Anschließend Datei mit Word 2007/2010 öffnen schlägt fehl ("...unbekanntes Problem festgestellt").
6. Dateiendung manuell in DOCX geändert, Datei lässt sich nun anstandslos in Word öffnen.
siehe:
viewtopic.php?f=3&t=12975

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Re: OpenOffice wird LibreOffice

Beitrag von mumpel » Mo, 25.10.2010 21:27

Das "Issue" gilt anscheinend nur für Openoffice. Das nützt mir in meinem Fall nichts. Das Problem besteht in LibreOffice, nicht Openoffice. Zwei verschiedene Versionen. OOo kennt das Problem nicht, da in Ooo 3.3.0 Beta nicht als DOCX gespeichert werden kann. Das geht nur in LibreOffice. Man beachte: Openoffice <> LibreOffice

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Re: OpenOffice wird LibreOffice

Beitrag von auch Gast » Mo, 25.10.2010 21:29

siehe:
viewtopic.php?f=3&t=12975
mumpel hat Beta2-> LibreOffice.
Da nützt ihm der von dir gepostete Link nix.

Für LO ist nicht Issuetracker sondern FreeDesktop Bugzilla zuständig.
Aber die haben (wie schon mehrfach geschrieben) den Fehler schon behoben -> für die nächste LO-Version,
die nun mal noch nicht raus ist.

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Re: OpenOffice wird LibreOffice

Beitrag von mumpel » Mo, 25.10.2010 21:33

auch Gast hat geschrieben: ...die nun mal noch nicht raus ist.
Dann besteht ja noch Hoffnung. ;)

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Re: OpenOffice wird LibreOffice

Beitrag von derleser » Di, 26.10.2010 01:58

mumpel hat geschrieben: Unter welcher Flagge wird dieses Forum künftig fortgeführt?
gute Frage ...
Das openoffice-forum.de hat schon eine eigenes Forum für Libreoffice unter http://www.libreoffice-forum.de

Wie wird das hier gehandhabt?

Gruß derleser

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Re: OpenOffice wird LibreOffice

Beitrag von Stephan » Di, 26.10.2010 02:44

Oje, leider war ich aus persönlichen Gründen nun einige Zeit nicht anwesend und sehe mit etwas Kopfschütteln was aus dem Thread hier für ein unüberschaubares Monster geworden ist.

Trotzdem erlaube ich mir nun meinerseits den Thread noch weiter zuverlängern um einige Infos zu Dingen zu geben wo es mir angezeigt schien, und einige Dinge etwas zu erläutern.
Ich kann kein Verständnis dafür finden, daß Unis heute immer noch Redmond als Abgabeformat vorschreiben; ODF ist wesentlich demokratischer.
Ich weiß nicht welche Unis "Redmond als Abgabeformat" vorschreiben, ja ich weiß nicht einmal was für ein Format das sein soll und ebenfalls nicht was an ODF "demokratischer" wäre.
Auch aus eigenem Erleben meines BWL-Diploms (vor ca. 3 Jahren) hat man mir kein MS-Format vorgeschrieben (und zur Zeit meines ersten Studiums (Chemie, vor ca. 20 Jahren) habe ich noch überwiegend alles mit Schreibmaschine geschrieben).

ODF ist heutzutage sicher der allgemein beste Kompromiss, allerdings braucht es breitere Unterstützung und die Implementierung sollte konsequent angelehnt an den ISO-Standard [1] erfolgen, leider war das ja bei OOo in letzter Zeit, nicht mehr uneingeschränkt der Fall, sondern es wurde OASIS-Standard [2] implementiert, teils sogar noch nicht veröffentlichter OASIS-Standard.

ODF leidet, meiner Meinung nach, leider heutzutage noch ziemlich daran, das es in der Öffentlichkeit zusehr als 'OOo-Format' statt als unabhängiger Standard wahrgenommen wird. Vielleicht rührt diese Wahrnehmung der Öffentlichkeit auch daher das eine universelle und uneingescgränkte Austauschbarkeit des Formates zwischen verschiedenen Office-Programmen in Praxis immer noch nicht erreicht ist [3]. Es bleibt zu hoffen das sich das zukünftig bessert.

[1]
http://www.iso.org/iso/iso_catalogue/ca ... mber=43485

[2]
http://www.oasis-open.org/committees/tc ... fice#odf11

[3]
einen, inzwischen etwas angestaubten, Artikel hatte vor einiger Zeit die C't veröffentlicht:
http://www.heise.de/kiosk/archiv/ct/2006/17/180_kiosk
tendenziell dürfte sich die Lage seitdem verbessert haben, dem Grunde nach aber immer noch bestehen.

Für die Praxis wäre auch der, aktuellere Artikel:
http://www.heise.de/kiosk/archiv/ct/2009/21/154_kiosk
zu empfehlen, welcher sich nicht nur auf ODF beschränkt, sonden auch den zweiten ISO-Standard für Office-Dokumente,
OOXML, betrachtet.

Für einen vertiefenden Einblick in die Problematik des Austauschs zwischen ODF und OOXML dürfte sich die Untersuchung der
Fraunhofer-Gesellschaft eignen:
http://publica.fraunhofer.de/documents/N-104763.html
http://www.verlag.fraunhofer.de/booksho ... p?v=230873
welche auch auf allgemeine Grundlagen eingeht.

siehe auch heise:
http://www.heise.de/open/meldung/Fraunh ... 52261.html

und wer zu guter letzt eiu etwas intelligentes bashing lesen möchte, dem empfehle ich:
http://www.heise.de/open/artikel/Die-Wo ... 21835.html
Ich finde diese Veröffentlichung jedenfalls erfrischend, weil sie mit dem sonst üblichen Schema bricht und Fehler beider
Seiten thematisiert.
Die dürfen nur keine Eigentumsrechte mehr erhalten.
Die haben sie auch derzeitig nicht. Im Falle OOo beispielsweise nimmt Oracle nur Markenrechte [4] und Urheberrechte [5] wahr und das ganz legal und normal und das kann jeder andere auch, z.B. hätte sich letztlich jeder die Rechte an "OpenOffice.org" sichern können, denn diese sind Sun nicht automatisch zugefallen sondern deshalb weil man sie entsprechend beantragt hat.
Nach deutschem Recht kann man Urheberrechte auch beispielsweise garnicht vermeiden, denn sobald man etwas selbst schreibt oder programmiert und veröffentlicht ist man automatisch Urheber. [6]

[4]
Markenrechte bestehen für die Marke "OpenOffice.org" für Oracle (und einstmal für Sun), abgeleitet von:
Für USA:
http://tess2.uspto.gov/bin/showfield?f= ... 6imlni.2.1
http://tess2.uspto.gov/bin/showfield?f= ... 6imlni.2.2

Für Deutschland bzw. EU:
bin ich derzeitig zu blöd um den direkten Links anzugeben, deshalb bitte einfach in die Maske:
http://oami.europa.eu/CTMOnline/Request ... earchBasic

unter "Wortlaut der Marke" auswählen/eingeben: "enthält" "OpenOffice" und es werde die 2 richtigen Links gefunden

[5]
Urheberechte hat Oracle (oder einstmals Sun) auf Grundlage selbst programmierten Codes und durch Übertragung adäquater
REchte durch freie Entwickler über das JCA (in der Vergangenheit):
http://www.google.de/url?sa=t&source=we ... 2Flicenses
%2Fjca.pdf&ei=XPTFTJ2AMIfDswa8jP3aDQ&usg=AFQjCNEq9JPSrMq3gt12_E-aDPJMr4U5aQ
bzw. das SCA (aktuell):
http://www.openoffice.org/licenses/sca.pdf
inne.

[6]
siehe deutsches Urheberrechtsgesetz:
http://bundesrecht.juris.de/urhg/index.html
oder auch, verständlicher, in Wikipedia:
http://de.wikipedia.org/wiki/Gesetz_%C3 ... hutzrechte
http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsches_Urheberrecht
Zu ODF gibt es leider immer einen Kampf mit "einfachen" WIN- Anwendern. "Mit dem Format kann ich nichts anfangen, das kann ich nicht öffnen/ lesen" usw, usf.
Das dürfte in Zukunft stark im Rückgang begriffen sein denn alle neueren MS Office-Versionen können mit dem Format umgehen, bis MS Office 2007 mittels Update, ab MS Office 2010 jedoch direkt.
Auch hier im Forum hat es schon Diskussionen gegeben, weshalb sich die ISO hat niedermachen lassen und die Anmeldung von MS für sein propritäres Format als Norm (?) durchgewunken hat.
Die ISO hat niemals ein properitäres MS-Format als Norm anerkannt. OOXML lag schon vor Einreichung als EMCA-Standard [7] offen und im ZUge der ISO-Standardisierung hat die ISO ihrerseits MS abgerungen noch in OOXML aus Gründen der Abwärtskompatibilität genutzte alte Binärformate (doc, xls, ...) nunmehr allgemein offen zu legen [8].

[7]
http://www.ecma-international.org/publi ... ma-376.htm

[8]
http://www.microsoft.com/interop/docs/o ... rmats.mspx

hierzu siehe beispielsweise auch:
http://www.heise.de/newsticker/DOC-und- ... ung/102069
http://www.heise.de/open/artikel/Open-S ... 21464.html
http://www.microsoft.com/presspass/pres ... ityPR.mspx
Stellt sich die niche Frage für uns nicht Profis wechseln zu LibreOffice oder doch bei OpenOffice bleiben? Welches Programm bietet die besten Vorteile und bleibt auf Dauer kostenfrei erhalten?
Derzeitig kann man eigentlich nur raten, die Entwicklung mit Interesse zu beobachten. Wahrscheinlich wird es, da LibreOffice ja nun einmal erst im Aufbau begriffen ist, einige Zeit so sein das sich beide Pakete nicht so sehr unterscheiden werden, wenn es aber durchaus interesssante DEtailunterschiede geben kann, wie es in der Vergangenheit go-oo [9] vorgemacht hat,
Da ich vor einigen Tagen zufällig wieder auf Lotus Symphony [10] (ein weiteres auf OOo basierendes Office-Paket) aufmerksam wurde, und dieses inzwischen wohl auf der 2er-OOo-Codelinie basiert, könnte ich dazu raten sich das einmal anzusehen. Meiner Meinung nach hat das Paket Schwächen in der Geschwindigkeit, weißt aber hinsichtlich der Bedienung interessante, frische Ansätze aufund verwedet iunsbesondere keine Ribbons, sondern 'dockt' vielmehr Bedien'menüs' am Bildschirmrand an, was heutigen Breitbildschirmen eigentlich sehr entgegenkommt.


[9]
http://www.go-oo.org

(soweit derzeitig ersichtlich wird go-oo sich zukünftig wohl mit bei LibreOffice engagieren)


[10]
http://symphony.lotus.com/software/lotu ... e.nsf/home
Mich würde es gar nicht wundern, wenn Oracle aus OOo eine kostenpflichtige (nicht-freie?) Office- Suite für den Businessanwender macht.
Das gibt es längst, so wie SUN früher diese Art kostenpflichtiger OfficeSuite als "StarOffice" hatte, hat Oracle heute eine adäquate Offic-Suite namens "Oracle Open Office" [11], ob sich diese sogar als Nachfolgeprodukt von StarOffice versteht kann ich im Moment nicht sagen (ist ja auch praktisch eigentlich unwichtig).

[11]
http://www.oracle.com/us/products/appli ... 70241.html
wer arbeitet überhaupt noch an openoffice, wenn fast alle zu libreoffice gehen?
OOo wurde bisher ganz überwiegend von bei Sun/Oracle (hauptberuflich) angestellten Entwicklern programmiert, alle diese Entwickler gibt es prinzipiell auch weiterhin.
und meint ihr das diese situation im gesamten eher schädlich ist oder hat es sogar etwas positives?
Dem Grunde nach ist die Situation wohl eher positiv zu sehen (von aktuellen 'Übergangsproblemen' einmal abgesehen, weil diese ja irgendwie unvermeidlich sind) weil wohl tendenziell die Basis für die Summe aller OOo-Derivate breiter wird. Wie positiv und wie schnell sich diese breitere Basis insgesamt praktisch auswirken wird muß man sehen, denn leider besteht ja auch eine gewisse Gefahr das Ressorcen zukünftig für Parallelentwicklungen verpulvert werden.
Das openoffice-forum.de hat schon eine eigenes Forum für Libreoffice unter http://www.libreoffice-forum.de
Und was sollte es uns kümmern was eine Firma (denn beide Foren gehören einer Firma) mit ihren Forum treibt und nun scheinbar einem ohnehin nicht richtig laufenden Forum eine weitere 'Blase' hinzufügt?
Wie wird das hier gehandhabt?
Ich denke vorzugsweise so wie wir solche Dinge seit Jahren handhaben, nämlich auf Inhalte Wert legen und nicht auf heiße Luft. Ich jedenfalls sehe keine Notwendigkeit hier Dinge künstlich zu ändern wenn absehbar ist das sich diese Dinge zukünftig wohl ohnehin ganz selbstverständlich und zwanglos ergeben werden, wenn die Zeit reif ist.

Aktuell ist für mich jedenfalls nicht zu erkennen das OpenOffice.org und LibreOffice in naher Zukunft inhaltlich soweit auseinanderdriften würden das beide deshalb in separaten Foren zu behandeln wären. Vielmehr ist davon auszugehen das sich OpenOffice.org und LibreOffice für längere Zeit funktional so ähnlich bleiben das sie beide innerhaslb eines Forums zu handhaben sind, so wie ganz selbstverständlich hier im Forum seit Jahren, neben OOo, auch Fragen zu z.B. StarOffice, OxygenOffice, go-oo oder NeoOffice beantwortet wurden und werden.





Gruß
Stephan

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Re: OpenOffice wird LibreOffice

Beitrag von Stephan » Di, 26.10.2010 09:09

Ergänzend noch dreierlei.

Erstens ...
der Hinweis darauf das es inzwischen endlich auch deutschsprachige Mailinglisten bei LibreOffice gibt, siehe:
http://wiki.documentfoundation.org/Loca ... sts#German


Zweitens ...
die Bitte alle Entwicklungen auch mit etwas Gelassenheit zu verfolgen.

Ich glaube beispielsweise nicht das wir hier im Forum jede überhitze Presseveröffentlichung verzeichnen müssen oder das
man Wetten darauf abschliessen müßte ob nun OOo oder LibreOffice zufällig als Erster ihre fertige neue Programmversion
veröffentlichen.


Drittens ...
bitte ich dringend darum, diesen Thread hier nicht ständig, auf alles und jedes, auszuweiten, denn eigentlich ist der
Thread bereits jetzt längst nicht mehr recht überschaubar.




Gruß
Stephan

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Re: OpenOffice wird LibreOffice

Beitrag von hylli » Di, 26.10.2010 09:49

@Stephan:
Auch wenn's zum eigentlichen Thread nicht passt, nur ein kleiner Hinweis zu Lotus Symphony:
After many months of extended testing in beta and great feedback from our community of users we are pleased to officially release Lotus Symphony Version 3. This version is based on the current OpenOffice.org 3 codebase and has many new and enhanced features. You can find all the details about what's new in our release notes.
Hylli
Ein Dankeschön für eine Lösung tut nicht weh!
Wer eine Lösung selbst findet, sollte die für die Nachwelt auch posten!

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Re: OpenOffice wird LibreOffice

Beitrag von Stephan » Di, 26.10.2010 10:09

Auch wenn's zum eigentlichen Thread nicht passt, nur ein kleiner Hinweis zu Lotus Symphony:
Ja - Danke Hylli, berechtigter Hinweis und völlig in Ordnung den zu geben.

Ich hatte das mit der 2er-Codebasis aus dem Kopf geschrieben, auch hatte ich leider noch keine Gelegenheit die aktuelle Version von Symphony zu testen, da ich gestern beim Versuch des Downloads einen Serverfehler angezeigt bekam und leider keine Zeit hatte mich weiter damit aufzuhalten.

Ich selbst benutze Symphony bisher auch nicht, weil mir bisher bekannte Versionen zu lahm waren allerdings finde ich Symphony eben wegen der eigenständigen Benutzeroberfläche interessant, denn diese scheint mir ein guter Kompromiss, insbesondere für heutige Bildschirme, denn was immer man über Ribbons denkt finde ich in jedem Fall die Tatsache schlecht das sie, in einer Zeit wo Bildschirme oin die Breite wachsen, die Höhe des Programms für Bedienelemente übergebühr beanspruchen.



Gruß
Stephan

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Re: OpenOffice wird LibreOffice

Beitrag von hylli » Di, 26.10.2010 10:14

Im Prinzip stimme ich Dir voll und ganz zu! Das Programm sieht durchaus sehr nett aus, ist aber sehr langsam und der Code ist mit ca. 280 MB doch weit aufgeblähter wie OOo...

Aus eigener Erfahrung heraus kann ich sagen, dass Lotus Symphony bis dato auch sehr fehlerbehaftet war und gerade in Firmen so praktisch noch unbrauchbar war/ist. Desweiteren bin ich gespannt, ob man auch zusätzliche Programmteile von OOo implementiert oder man es bei den bisherigen 3 belässt.

Da wir in unserer Firma Lotus Domino/Notes einsetzen, wäre auf Dauer der Einsatz von Lotus Symphony wahrscheinlich trotzdem sinnvoll. Mal abwarten, was die Zukunft so bringt.

Hylli :)
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Re: OpenOffice wird LibreOffice

Beitrag von boser » Di, 26.10.2010 17:21

Hallo Zusammen,

ich habe diese Beiträge mit viel Interesse und staunen gelesen.
1. Das sich etwas ändert, kann man selten verhindern.
2. Ich bin Ooo gekommen, weil StarOffice auf einmal nicht kostenlose war. Ich benutze SO bis zur Vers. 8.2 ( Oracle ), ab SO 5.2 ( StarDevision ).
3. Es hat sich in diesen Beitrag sehr viel Verunsicherung ( bzw. Panik ) ausgedrückt, was ich schade finde, die Seriosität hat dadurch ein bisschen gelitten.
4. Ich bin der Meinung , das erst noch viel Wasser(Schnee) vom Himmel fallen muss, bis sich das eine oder andere Produkt als brauchbarer herausstellt.

Was mich total zum ACH-Effekt gebracht ist Folgendes :
Am Wochenende hatte ich mit der Installation eines Lexmark-Druckers unter oSUSE 11.1 Probleme.
Lösung war eine Installation von oSUSE 11.3 ( 32-bit ) auf ein neuen Rechner.
Ich benutze zur Zeit zwei Rechner .
1. oSUSE 11.1 ( 64 bit )
2. oSUSE 11.3 (32 bit )
Durch diesen Beitrag bin ich aufgeschreckt und habe nachgeschaut. Rechner 1 hat Ooo von Sun , Rechner 2 von Oracle :oops: , wie kann es sein , das mitten in einer Versionsnummer 11, der Disti das Office-Packet ändert.
Ach ja , wie war das noch einmal bei SO : Oracle hat es übernommen ; Datenbank wurde auf einmal Adabas ( 3 Lizenzen ; 100 MB ) ; und SO wurde Lizenz pflichtig, bzw. Kostet etwas ( für mich als Arbeitsloser dazumal zu teuer).

Ich habe lange Überlegt, ob ich das Schreiben sollte? Ich sage ja, weil ich damit meine Meinung ein bisschen Luft gemacht habe und ich mich leichter Fühle.

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boser
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